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Man kann smarte Lautsprecher zwar auch ganz klassisch per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und so Musik über sie hören, aber dann hätte auch ein herkömmlicher Bluetooth-Lautsprecher genügt. Damit die Sprachsteuerung und Assistenten wie Alexa oder der Google Assistant funktionieren, müssen die smarten Gadgets per WLAN online sein.

Will ein Hersteller auf seinen Lautsprechern den Google Assistant installieren, darf er für ihn keine eigene App entwickeln, sondern muss die Home-App von Google nutzen. Achtet darauf die App mit dem Google-Konto zu nutzen, das auch für den Assistant genutzt werden soll. Die Home-App zeigt neue smarte Lautsprecher in der Regel ganz oben an – natürlich nur, wenn sie eingeschaltet sind. Ist dies nicht der Fall, lohnt es sich über das Menü – die drei Striche oben links – in den "Geräte"-Bereich zu gehen. Dort sollte der neue Lautsprecher angezeigt werden. Die Suche nach dem neuen Lautsprecher erleichtert ihr dem Smartphone, wenn ihr GPS aktiviert.

Nun könnt ihr die App mit dem Lautsprecher – in unserem Beispiel der JBL Link 20 – verbinden und ihn einem Raum zuweisen. Das ist wichtig, wenn ihr mit mehreren Lautsprechern ein Multiroom-System aufbaut. Anschließend müsst ihr noch das richtige WLAN auswählen und könnt dessen Passwort automatisch vom Smartphone abrufen oder ggf. manuell eingeben.

Alexa: Jeder Hersteller muss seine eigene App entwickeln
Während Google den Lautsprecher-Herstellern für den Google Assistant strenge Vorgaben macht, ist Amazon bei Alexa großzügiger und lässt jeden Hersteller seine eigene App entwickeln. Das führt dazu, dass zum Beispiel die App für den Sonos One anders aussieht als für den UE Megablast. Das Grundprinzip bleibt aber trotz unterschiedlicher Schrittabfolgen oder anderer Beschriftungen identisch.

WLAN, Bluetooth und das GPS auf dem Smartphone müssen aktiv sein, damit die jeweilige App den Lautsprecher finden kann. Verbindet ihn dann mit der App und gebt das WLAN für ihn frei, bzw. bindet ihn in dieses ein. Nicht fehlen darf in der App natürlich die Anmeldung mit dem Amazon-Konto. Ohne funktioniert Alexa nicht.Tablets sind kompakt und handlich, haben aber keine Tastatur. Die besitzen dafür Laptops, mit denen man wunderbar unterwegs arbeiten kann. Dann müsste doch die Kombination aus beiden Geräten ein idealer Begleiter sein. Das dachte sich Asus beim ZenBook Flip und hat ein Notebook gebaut, dessen Bildschirm Ihr um 360 Grad drehen könnt und dann ein Tablet in der Hand haltet. Wie hilfreich das in der Praxis ist, erfahrt Ihr in unserem Test.

13,3 Zoll, 13,9 Millimeter und 1,3 Kilogramm – fast könnt man meinen, die 13 sei in Taiwan eine Glückszahl. Aber diese Häufung bei den Eckdaten de Asus ZenBook Flip ist dann doch eher nur Zufall. Optisch gefällt der Metall-Look mit einem dezenten kreisrunden Muster auf dem Deckel besser als das an dieser Stelle eher langweilige Lenovo Yoga 900S. Unter den Laptops gehört das Convertible damit zu den leichteren und dünneren Modellen, enthält aber ein Bauteil, das für den Unterschied sorgt.

Was das Asus ZenBook Flip von anderen flachen und leichten Ultrabooks unterscheidet, ist das Gewinde am Display. Mit Ihm dreht Ihr den Bildschirm um bis zu 360 Grad und legt ihn quasi unter die Tastatur. Die Idee ist dann, das ZenBook Flip als Tablet in der Hand zu halten, während die Tastatur nach unten zeigt. Sobald Ihr die Grenze von 180 Grad, bzw. eines gerade ausgestreckten Displays, überschritten habt, schaltet das Convertible automatisch in den Tablet-Modus von Windows 10 und deaktiviert die Tastatur und das Touchpad, um ungewollte Eingaben zu verhindern.

Allerdings ist das ZenBook Flip ein großes und schweres Tablet, das man nur kurz in der Hand – oder beim Spielen auch in den Händen – halten möchte. Zudem ist es durch seine Größe und die Tastatur auf der Rückseite deutlich unhandlicher als andere Tablets. Wer oft den Tablet-Modus benötigt, sollte sich lieber nach einem Surface umschauen, das als Tablet eine deutlich bessere Figur macht.Dagegen punktet das ZenBook Flip mit einer richtigen Notebook-Tastatur, mit der sich auf dem Schoß besser tippen lässt als auf den Ansteck-Tastaturen des Surface. Die einzelnen Tasten haben einen weder zu weichen, noch zu harten und für meinen Geschmack genau richtig langen Hub. Insgesamt gibt das Gehäuse beim Tippen nach. Das ist nicht schlimm, stört mich aber, da ich auf wirklich feste Tastaturen stehe.

Im Zelt-Modus befindet sich das Convertible im Tablet-Modus und steht auf der Unterkante der Tastatur und der Oberkante des Displays. Da sich der Inhalt automatisch dreht, ist das kein Problem. Dieser Modus ist ideal, wenn Ihr Filme oder Serien schauen wollt. Denn so nimmt das ZenBook weniger Raum ein und bleibt auch auf dem Sofa oder Bett kühl.

Ein Display zum Anschauen und Anfassen
Das ZenBook Flip verfügt über ein 13,3 Zoll großes Display, das bei unserem Testgerät eine völlig ausreichende Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bietet. Asus verkauft das Convertible aber auch mit einer Auflösung von 3200 x 1800, die sich vor allem durch eine höhere Pixeldichte von 276 ppi auszeichnet. Aber auch die 166 ppi unseres Testgerätes sind ausreichend scharf. Die Farben sehen natürlich und kräftig aus, nur den nach Herstellerangaben 178 Grad großen Blickwinkel ziehe ich in Zweifel. Zwar kann man bei einem so starken Betrachtungswinkel mit ach und krach noch was auf dem Bildschirm erkennen, aber nicht gut.

Der Touchscreen reagiert schnell und präzise auf Berührungen mit den Fingern. Nicht nur im Tablet-Modus, sondern auch, wenn ich das ZenBook Flip als Notebook nutze. So gut, dass ich lieber mit dem Finger auf den Bildschirm tippe, als das Touchpad zu benutzen, denn das reagiert mir zu träge und ungenau. Das Asus UX360CA, wie die technische Bezeichnung für das ZenBook Flip lautet, steht in verschiedenen Ausstattungsvarianten in den Regalen. Ihr könnt unter anderem zwischen einem m3-, m5- oder m7-Prozessor von Intel und einem 128, 256 und 512 Gigabyte großen SSD-Speicher wählen. Zum Test stand uns das Modell mit dem Core m3, der bis maximal 1,5 Gigahertz taktet, und 256 Gigabyte Speicherkapazität zur Verfügung. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher stehen, wie bei allen anderen Varianten des ZenBook Flip, bereit.

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